Auf vielen Strecken im Stadtgebiet von Konstanz sind die Wege sowohl Rad- als auch Fußwege.
So z.B. auch der neue Weg längs der Bahn.
Was ist wenn hier erst mal die neuen über 500 Wohneinheiten gebaut und bewohnt sind?
Ist es dann nicht eher zu 90% Fußweg und als schleichender Teilnehmer werden Radler geduldet ?
Dann die freilaufenden Hunde, die Freunde aller Radler und deren Waden…..
Was meinen Sie zu diesen Fahradweg ?
—————————————————————–Stand: 17.05.2010 WoBe
Solche und solch ähnlich Nachrichten lassen sich vermeiden, wenn der Gehweg, aber auch die Fahrradwege, nicht durch parkende Fahrzeuge ( PKWs aber auch Lieferwagen) belegt werden.
Beispiel für Konstanz: Mainaustraße. Fahren Sie mal vorbei; Zu 90% stehen PKWs mit 1/2 Rad auf dem Radweg.
Mir kommt da nur die Frage “Können diese PKW-Besitzer nicht einparken?”
Tipp: Ab und an mal um sein Fahrzeug gehen, könnte helfen. Meist macht man es ja, denn man holt Sachen aus dem Kofferraum.
——————————————————- Stand: 23.04.2010 Wolfgang Becker; WoBe
Wenn ein Bauvorhaben beantragt wird, kommt schnell die Frage auf, wo denn die PKW - Plätze zu den Wohnungen, Geschäften bzw. Lokalen geplant sind. Man muss sie halt nachweisen.
Selten bis nie wird in den Städten nach den Fahrradabstellanlagen gefragt. Dabei sind diese in der heutigen Zeit genauso wichtig, denn das Fahrrad ist längst kein reines Sportgerät, welches man ab und an mal aus der Ecke hervorholt.
Nein, auch ein Fahrradabstellplatz sollte bei der Planung nachzuweisen sein. Da meine ich nicht einen Kellerraum, aus dem das Rad mühsam hervorgewuchtet werden muss, sondern einen Platz vor dem Haus, dem Geschäft.
Fehlen diese Abstellmöglichkeiten, so werden die Räder schnell kreuz und quer vor dem Haus, dem Geschäft abgestellt und nicht selten versperren sie dann die Zufahrt für Feuerwehr bzw. Rettungsdienst; bei Geschäften den Zugang für die Kunden.

Meine Erfahrung ist, steht erst mal ein Fahrrad ordentlich an einer Stelle, werden die später kommenden in dessen Nähe ähnlich “sauer” abgestellt.
Oft reicht für eine Fahrrad-Abstellanlage schon ein abgesteckter Bereich, wie das folgende Foto zeigt ( aufgenommen in der Altstadt von Münster )

Fahrradabstellanlage, die nur als abgesteckter Bereich angelegt wurde
——————————————— Stand: 21.04.2010 WoBe
193 km Radweg ( = Radwanderweg, Radverkehrsanlage und Fahrradstraße ) haben wir in Konstanz, also ein Netz, dass die Altstadt mit allen Teilorten durchdringt.
Durch Gespräche oder Selbsterfahrung stelle ich nun immer wieder fest, das dieses nicht bekannt ist bzw. der Verlauf der einzelen Radwege und deren Besonderheiten unbekannt sind.
So gibt es z.B. ein neuen Radweg längs der Bahn.
Er beginnt in Petershausen an der Robert-Garwig-Str. und reicht bis zum Mühlenweg in Wollmatingen bzw. geht weiter in Richtung Reichenau, R’zell.
Nur leider fehlt am Startpunkt, also an der Robert-Garwig-Str. noch ein Hinweißschild.
Ich bin sicher, dass dieses noch montiert wird.
Auf meiner Web-Site www.wo-becker-kn.de unter dem Button “Strecken” habe ich einige Strecken dokumentiert. Schauen Sie doch mal vorbei.
Sollte Ihnen beim Radeln Hinweise fehlen, so melden Sie mir das doch einfach und ich werde mich dem Problem, ich nenne es Radlerloch, gerne annehmen.
Ich meine, zu einem guten Radwegenetz gehört auch eine gute Beschilderung;
Allgemein gesagt, gute Dokumentation, oder sind Sie anderer Meinug?
Viele Radler finden viele Radler-Löcher,
Löcher in
- der Strecke
- der Beschilderung oder
- sonst welche Unfeinheiten
auf, längs der Radwege, und bekannte sind weniger gefährlich, können umfahren, noch besser behoben werden, oder nicht?

Beispiel von FaF3-Schildern zum Beschildern von Radwegen
es kann auch mal zu viel sein, oder nicht?
Frohes unfallfreies Radeln.
———————————————————-Stand 18.04.2010 WoBe,
Ihr Ansprechpartner Radverkehr in KN
Neben dem Radlen ist auch die Möglichkeit sein Fahrrad abzustellen nicht unwichtig.
Wie sollte eine Abstellmöglichkeit, eine Fahrradabstellanlage sein?
Ich meine Sicher und wenn möglich trocken, also ein überdachter Platz, aber auch möglichst nahe am Ziel der jeweiligen Fahrt, denn das ist ja eines der vielen Plusspunkte für die Nutzung des Fahrrades.
Unter Sicher meine ich sicher im Sinne von
- man kann es nur zerstörrerisch entwenden, also das Schloß, die Kette aufbrechen.
- das abgestellt Rad fällt nicht einfach so um oder wird verbogen (Vorderrad), eigene Standsicherheit
- der Ständer stellt für sich genommen keine Beeinträchtigung, kein Sicherheitsrisiko dar.
- die Abstellanlage ist gut sichtbar, möglichst an belbter Stelle positioniert, so das sie auch von vielen Menschen beobachtet werden kann, also Langfinger abhalten dürfte. Toll wäre eine Beleuchtung
Mit Mitgliedern des ADFC habe ich dieses Thema am 15.04.2010 ansatzsweise diskutiert und ich bot an, Beispiele zu fotografieren und dann auf meiner Web-Site www.wo-becker-kn.de. zu veröffentlichen.
Wie aber ist Ihre Meinung?
Sind Ihre Vorstellungen und wo haben Sie in Konstanz gute Beispiele gesehen?
( melden Sie mir doch auch schlechte Beispiele, denn es dürfte dann ein Radlerloch sein, oder nicht?)
Diskutieren auch Sie mit, denn je mehr Wissen sich vereinigt, desso besser kann das Ergebnis werden.
Danke und Sie werden weiter von mir hörren.
Alte Fotos von mir zu diesem Thema finden Sie auf meinen alten Blog
unter http://wolfgangbeckerauskn.suedblog.de/ bzw. http://wolfgangbeckerauskn.suedblog.de/alles-uber-fahrradfahren/beitrag-fotos-sagt-ein-bild-doch-mehr-als-1000-worte/
Dieses Beispiel für eine Fahrradabstellanlage fand ich auf dem Mainau-Parkplatz.
Fahrrad-Boxen, die gegen 3,-€ mietbar sind und kostenlose Fahrradständer


———————————————————————————Stand 20.04.2010 WoBe
Fahrradfahren in Konstanz, Abenteuer oder Entspannung?
Konstanz liegt in einer hügeligen Gegend, was das Fahrradfahren schnell und zu einer sportlichen Betätigung werden lässt. Des weiteren bietet es aber auch ein Fahren in naturnaher Umgebung, ist Konstanz doch auch eine Grüne Stadt. Kann eine Stadt beides optimal verbinden, ohne dass die Sicherheit aller auf der Strecke bleibt?
Zurzeit ist das in Konstanz nicht gegeben.
Markierungen sind oft lückenhaft oder fehlen komplett. Gefahrenstellen sind nicht einheitlich gekennzeichnet und Bushaltestellen längs eines Radweges sind oft alles andere als sicher. Beides muss eiligst abgestellt werden.
Fußgänger, die schwächsten im Straßenverkehr, müssen an Ampeln immer auf Radler achten, auch wenn sie grün und somit Wegerecht haben, denn Radler haben dann nicht auch gleichzeitig rot. Ob man das nicht per Ampelsteuerung ändern sollte?
Nicht vergessen sollte man das nicht immer korrekte Verhalten der Autofahrer:
Welcher Autofahrer schaut schon beim Rechts-abbiegen über seine rechte Schulter?
Und auch das mit dem Parken auf Fahrradwegen scheint in Richtung “üblich” zu gehen.
Auch Lieferanten müssen beim Laden auf der Straße stehen bleiben und sich nicht einfach auf Fahrradwege stellen ( gilt auch für Polizei und Rettung wenn diese nicht im Einsatz sind und z.B. ihre verdieneten Brötchen und / oder Kaffe holen ).
Sicher, aber vor allem ausrechend vorhanden, muss auch Parkraum sein. Entwendung und Zerstörung muss durch zeitgerechte Fahrradständer erschwert werden.
Auch der Fahrradfahrer muss durch sein Fahrverhalten Sicherheit ausstrahlen.
Rücksicht aufeinander nehmen und das Einhalten der Regeln sollten für jeden selbstverständlich sein.
So wird Fahrradfahren in Konstanz eine entspannende Fortbewegungsart für Groß und Klein.
Oder was ist Ihre Meinung?
Was schlagen Sie zur Verbesserung des Miteinanders vor ?
Wolfgang Becker, KN-Ddf, den 14. 04.2010
Es folgt ein Beitrag aus einem älteren ( 2008 ) Blog von mir.
Im Folgenden werden Orte in der Stadt KN beschrieben, an denn die Fahrradinfrastruktur schlecht bis sehr schlecht ist und somit eine Gefahrenstelle für Radler, aber oft für alle Verkehrsteilnehmer darstellt.
( Am 13.05.2009 auf Seite 19 hat auch der Südkurier sich diesem Problem angenommen: http://www.suedkurier.de/_/epaper/index.html?ID=12189 )
Bei der Ortsbeschreibung gehe ich wie folgt vor:
Straßenname & Fahrtrichtung [Stadtein- / auswärts ] &
„Höhe“ & Name eines bekannten, markanten Gebäudes
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Fußgängerampel Konzilstr. Höhe Theater:
Es fehlt eine Haltelinie! ( Eigentlich zwei; je Fahrtrichtung ) Auch eine eigene Ampel für die Radler könnte die Unfallgefahr eindämmen. Zurzeit halten Fahrradfahrer auch bei Roter-Ampel nicht, obwohl der Fußgänger Grün hat, wieso auch? - Bushaltestelle Konzilstraße Höhe Job Center: Die Halterstelle bzw. der Bereich, auf dem austeigende Fahrgäste “landen” und den vorbei führenden Radweg müssen sich Radler und Fahrgäste nebst Kinderwagen oder Rollator teilen. Freundlicherweise warnen viel Busfahrer ihre Gäste, aber deutlicher Kennzeichnungen wären besser. Muss der Radler nicht hinter einem haltenend Bus halten?
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Konzilstraße Höhe Fischmarkt; ne das Problem kennt eigentlich jeder, aber…
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Fahrradbrücke Richtung Innenstadt - der Kreisel Er ist nicht als solches beschildert; Vorfahrtsregeln gibt es auch bei Radlern, - hier rechts vor links. Mit Geschwindigkeit geht es in den Kreisel und wo bleiben die Fußgänger ?
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Spanierstraße Richtung Innenstadt - Gefahrenstelle wo man auf den Radweg über die Rheinbrücke kommt
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Wollmatinger Stadtauswärts Höhe des Geschäftes “Langenbach“: Der Rad- aber auch Fußweg verlaufen bis zur Ampel. Wenn man dann rechts abbiegt, verschwinden beide und ein Weg für ?? beginnt. Wie geht es für Radler, Fußgänger weiter?
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Petershauserstraße Richtung Zähringer Kreuzung Zähringer

Kreuzung am Zähringer; Haltelinie auf der Radspuhr fehlt Der Radler kommt von links wie auch der Fußgänger, haben doch beide grün. Würde nun ein Radfahrer von "unten" kommen wer müsste dann warten???
An der Ampel fehlt eine Haltelinie auf dem Radweg; wieso soll ein Radler den dann halten? Dachte Fußgänger haben bei Grün “Vorfahrt” ? Hier müssen sie auf Radfahrer, vorziehende oder abbiegende, achten. Muss nun eine Mutter mit Kinderwagen auf halber Starße stehen bleiben?
- Von Herrn Kaiser mir gemeldet(23.05.): warum ist der Radweg zwischen Arbeitsamt und Fa. Gräber eine Einbahnstraße für Fahrradfahrer?
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Von Herrn Kaiser mir gemeldet(23.05.): viele Radwege werden durch Wurzeln aufgeworfen (Radweg nach Dettingen, Weg am Flugplatz Richtung Allensbach, …), die nicht oder unzureichend entfernt werden
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Von Herrn Kaiser mir gemeldet (23.05.): Übergänge zwischen Straßen und Fahrradwegen sind oft eine Zumutung für ungefederte Fahrräder
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Von Herrn Kaiser mir gemeldet (23.05.): wo die Buschwerk am Straßenrand das Licht der Pkws abfängt, sollte beim Schneiden der Büsche dieses nicht auf ein so niedriges Niveau gekürzt werden, denn dann werden Radler wunderbar von den Autos geblendet (z.B. kurz vor Dettingen in der Linkskurve).
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bei Nässe rutschige Steine (die roten und weißen geriffelten Steine) bei dem Kreisel Oberlohn/Max-Stromeyer-Str. für Fahrradfahrer
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bei Nässe rutschige Steine (weiße Stein-Linie)
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bei der NW-Auffahrt auf die B33-Rheinbrücke (wenn man die enge Kurve vom Oberlohn-Kreisel kommt, ist das absolut gefährlich!) - Bild bei Bedarf vorhanden
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bei Nässe rutschige Metallabdeckungen an den Ansätzen beider Fahrradauffahrten derselben Brücke - bei 90°-Winkeln der Ansätze auch sehr gefährlich - Bild bei Bedarf vorhanden
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im Moment dank der Umleitung des B33-Verkehrs stadtauswärts über den Riedstr/Byk-Gulden-Str. oft Vorfahrtsverletzendes Verhalten der PKW-Lenker bei der Ausfahrt in die Byk-Gulden-Str.
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letzter Eintrag am: 31.08.2009
Wenn auch Sie solche Orte kennen, scheuen Sie sich nicht mir diese zu nennen.
Ich werde sie dann nach der Wahl über die Fraktion in den Gemeinderat bzw. den zuständigen TUA-Ausschuß einbringen.
Auch die Stadt läß sich auf ihrer Web-Seite ( http://www.konstanz.de/umwelt/00689/01842/01844/index.html ) Problemfälle im Konstanzer - Radwegenetz nennen.
Da scheint sich ja nun wirklich Bereitschaft entwickelt zu haben, oder gibt es nun auch aktive Radler in der Verwaltung?
Wolfgang Becker
( www.wo-becker-kn )
Konstanz - Ddf, den 31.08. 2009